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Knappe Niederlage gegen den Favoriten

Stefan Hoff

11.12.2017 - 17:58 Uhr





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HSG Völklingen - VTV Mundenheim 22 : 24  (10:11)

HSG schlägt sich selbst - Nico Klein im VTV Tor lässt Völklingen verzweifeln

Die zerfahrenen Oberligapartie, in der die Völklinger ohne die verletzten bzw. kranken Jung-Brüder antraten,  entschieden letztlich VTV Torhüter Klein und VTV Halblinks Schleidweiler für den Drittligaabsteiger. Völklingen ging mit 1:0 über Marius Merziger in Führung. Die Hornissen glichen in der 4. Minute aus und gingen drei Minuten später durch Yannik Treiber 2:1 in Führung. Mundenheim fuhr ellenlange Angriffe gegen die gut organisierte HSG Abwehr. Nur Rückraumshouter Pönisch fand in dieser Phase einen Weg zum HSG Tor. Auf der Gegenseite war es der exzellent aufspielende Niklas Hoff der drei Mal in Folge aus dem Rückraum  traf (4:3). In der Folgezeit gingen die Hornissen nun erst einmal in Führung, zeitweise mit bis zu drei Toren (4:6, 5:8, 6:9). Jörn Montag aus dem Rückraum verkürzte auf 6:8 und 7:9.

Alexander Saunus und Niklas Louis brachten die Hüttenstädter in der 28 Minute wieder auf ein Tor heran und Lars Walz erzielte mit der Schlusssirene den 10:11 Pausenstand.
Der erneuten Zweitoreführung in der 33 Minute (12:10) durch Treiber ließ Jörn Montag auf HSG Seite einen Rückraumkracher zum 12:11 folgen. Danach ging es hin und her, wobei der VTV immer mit einem Tor vorlegte. Aber die HSGler kämpften beeindruckend und schlugen zurück. Beim 17:17 (48.) verwertete Marius Merziger einen Tempogegenstoß. In der 50. Minute war es soweit, Völklingen ging erstmals in der 2. Halbzeit in Führung. Niklas Hoff warf aus der Nahdistanz das 19:18.  Der VTV benötigte eine Auszeit und die wenigen Zuschauer in der Hermann Neuberger Halle waren mittlerweile nicht nur wegen des Spielstandes wach geworden. Die Hornissen stachen zurück - Schleidweiler zum 20:19. Völklingen folgte durch Louis - 20:20 (53.) Den siebten Siebenmeter verwandelte Treiber wieder zur Mundenheimer Führung 21:20. Danach folgten Zweiminutenstrafen gegen die Bank, die nicht wie gewollt „unterwürfig“ den Schiedsrichterentscheidungen entgegnete. Mit vier Mann kämpfte die HSG und schaffte in der 55. Minute das 21:22 und in der 26. Minute das 22:23 durch Saunus. Das Spiel stand wieder auf der Kippe. Louis im Gegenstoß und Merziger freistehend von Rechtsaußen vergaben danach den Ausgleichstreffer. Nico Klein im Gästekasten hielt hierbei überragend.  In der 59. Minute fasste sich Hoff ein Herz, überwand den Block, scheiterte aber wiederum am großartigen Klein. Den Abpraller fischte sich Laurin Poro am Kreis und warf unter starker Bedrängnis nur noch unplatziert aufs VTV Tor. Klein hielt wiederum, der Siebenmeterpfiff blieb aus. Im Gegenzug machte Sascha Hanke alles klar (22:24).

Es spielten:
HSG Völklingen - Andrej Kessler, Matthias Reuber im Tor, Niklas Hoff (4), Niklas Louis (4), Alexander Saunus (4), Jörn Montag (3), Lars Walz (2), Marius Merziger (2), Laurin Poro (1), Jake Balthasar (1), Max Zipfel (1), Pascal Simon, Issam Dridi, Christopher Altmeyer

VTV Mundenheim: Yannik Treiber (8),Thoren Pönisch (5), Simon Schleidweiler (4), Yannik Muth (2), Sascha Hanke (2), Florian Treiber (2), Lars Hannes (1)

7 Meter:     HSG (2/2),      VTV (7/6)

Strafen:     HSG 2 min -    7 davon 2 gegen die Bank - 1 Disqu.
                 VTV 2 min. -    1 (57 min.)

TV Bitburg - HSG Völklingen 24:23 (16:13)

Stefan Hoff

05.12.2017 - 13:54 Uhr





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Bittere Pille in Bitburg: Zuviel nachgedacht in der letzten Spielminute
 

Die HSG Völklingen hätte alles klarmachen können: Eine Minute auf der Uhr, Ballbesitz, ein Mann Überzahl und die Chance zum 24:24-Ausgleichstreffer. Ein Punkt zumindest schien möglich. Doch der Kopf spielte nicht mit und das besiegelte den Knockout, der nicht bitterer hätte zustande kommen können. Ganz dicht am verdienten Punktgewinn für einen bravourösen Kampf, saßen die Völklinger anschließend minutenlang regungslos auf der Auswechselbank. Der Blick irgendwo ins Nirgendwo, leer, voller Enttäuschung und Bitterkeit. Cheftrainer Kreuser war dennoch stolz: „Kompliment, meine Mannschaft hat einen super Charakter bewiesen und sich zumindest den Punktgewinn hingelegt. Dass sie am Ende nicht belohnt wird, ist schade.“

Der Druck, unter dem der TV Bitburg nach der hohen Niederlage in Friesenheim vor eigenem Publikum stand, war greifbar – allerdings auch die Entschlossenheit, sich mit einem anderen Gesicht zu zeigen. Die HSG hielt in einer von Beginn an intensiv und körperbetont geführten Partie eine wieder stabile, bewegliche Deckung und ein gut aufgelegtes Torhütergespann Kessler/ Reuber zwischen den Pfosten dagegen.  

Die Völklinger waren von Beginn an da, führten über Merziger bei angedrohtem Zeitspiel, Saunus per Siebenmeter, Thomas Jung und wieder Merziger mit 4:2 in der 7. Minute. Durch Rückraumtore von Niklas Louis und wieder Thomas Jung, der nach seiner Grippe wieder auf einem guten Weg ist, sowie Christian Jung und Jake Balthasar hielten die Völklinger den Zweitoreabstand über 6:4 bis zum 8:6 in der 13. Minute. Danach wurde von beiden Seiten mit viel Tempo und Kampf um jeden Zentimeter agiert. Vorteil zunächst: Bitburg. Die Hüttenstädter machten einige Fehler im Angriff und scheiterten aussichtsreich, während die Hausherren dreimal durch Hertz trafen. Alex Saunus und Lars Walz mit einem Gegenstoß hielten den Rückstand zur Pause mit 16:13 in Grenzen.

Alles nur Vorspiel für ein wahres Drama nach dem Seitenwechsel, das gut für die Rot-Weißen aus dem Saarland begann. Die HSG hatte Fahrt aufgenommen und war binnen 6 Minuten durch einen 3:0 Lauf auf 16:16 herangekommen. Der Startschuss für eine nicht hochklassige, aber irre spannende Schlussphase. Florian Enders war es, der die Gastgeber wieder mit 18:16 in Front warf. In der 46. Minute wieder der Ausgleich durch Max Zipfel zum 20:20. „Das war eine ganz große kämpferische Leistung“, so Co-Trainer Markus Weber „Es war ein schweres Spiel für uns, mit ganz viel Herz unserer Jungs.“

Selbst als der Hausherr wieder mit 21:20 durch Nelles vorlegte, konterten die Rotweißen über Marius Merziger und hatte schließlich nach der 23:22 Führung durch Louis alles in der eigenen Hand um das Spiel für sich zu entscheiden. „Solche Erlebnisse wie am Schluss gibt es, was da passiert ist, darüber müssen wir nicht reden. Aber an solchen Dingen wächst man“, so Weber. „Die Jungs haben gezeigt, wie sehr sie wollen und wie sie zusammenhalten. Wir werden das machen, was uns auszeichnet: wieder aufstehen. Und wenn es wieder passiert, werden wir nochmals aufstehen.“ Denn die Bitburger nutzten die „Auszeit“ des Völklinger Angriffs in den Schlussminuten per Tempogenstoß gnadenlos aus – und trafen nicht nur zum 24:23-Siegtreffer, sondern auch voll ins Völklinger Mark. “Vielleicht hat uns die Kraft gefehlt um den letzten Angriff mit klarem Kopf runterzuspielen, ich weiß es nicht. Aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen“, meint HSG Coach Kreuser.

Der HSG-Coach sprach auch von einem wichtigen Lerneffekt, den seine junge Mannschaft daraus ziehen könne. „Es haben Kleinigkeiten entschieden, wie schon gegen Zweibrücken und Illtal. Vielleicht sind wir einfach noch ein wenig jünger und unerfahrener – gerade wenn man sieht, dass mit Enders, Stelmach und Wolf am Ende die ganz erfahrenen Routiniers für die Bitburger auf der Platte standen.“ Die anschließende Reaktion nach der ersten Enttäuschung von Kapitän Pascal Simon: „Wir haben uns was Einstellung und Engagement betrifft nichts vorzuwerfen, denn im Großen und Ganzen war das eine gute Auswärtsleistung, wir waren ganz nahe dran. Jeder einzelne sieht, zu was wir imstande sind zu leisten. Jetzt zählt nur das nächste Heimspiel, da wollen wir wieder die punkten.“ Gegner wird am 9.12.2017 um 19:30 Uhr, in der Hermann Neuberger Halle mit dem VTV Mundenheim  ein weiterer „Großer“ der Liga sein.

 
Es spielten:

HSG Völklingen: Andrej Kessler (40 min.), Matthias Reuber (20 min.), im Tor; Niklas Louis (6), Marius Merziger (4), Christian Jung (3), Alexander Saunus (3), Thomas Jung (2), Lars Walz (2), Jake Balthasar (2), Max Zipfel (1), Niklas Hoff, Laurin Poro, Jörn Montag, Pascal Simon

TV Bitburg: Florian Enders (8), Davis Nelles (3), Matthias Hertz (3), Jermaine Dright (2), Christopher Stelmach (2), Alexander Sonnen (2), Jan Lauer (2), Pascal Wolf (1).

Siebenmeter:
HSG    : 2/2
TV       : 6/3

Zweiminuten:
HSG    : 0
TV      : 4

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: Jens Landgraf / Dirk Mayer.

Spielplanänderung

Stefan Hoff

24.11.2017 - 09:45 Uhr





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Spielplanänderung

Das Spiel gegen den VTV Mundenheim am 09.12.2017 wurde von der Warndthalle Ludweiler in die Hermann Neuberger Halle Völklingen verlegt. Neuer Anwurftermin ist 19:30 Uhr.

 Neue Termine:  

 HSG Völklingen - VTV Mundenheim,                                                                 

 Samstag, 09.12.2017, 19:30 Uhr                

 Hermann-Neuberger Halle

 

 HSG Völklingen 2 - TV Kirkel                                                                           

 Samstag, 09.12.2017, 16:00 Uhr                

 Hermann-Neuberger Halle

 

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